Projekt der Stiftung: "Waschzeug"

Reproduktion der schwarzen Arbeitskleidung für Lokpersonale nach DV 110

17.6.2016
Hallo liebe Eisenbahnfreunde,
leider können wir die gewünschten Teile aktuell nicht herstellen, da unser bisheriger Lieferant nicht mehr existiert und für andere Betriebe unsere Bestellmengen nicht ausreichen.
Wir werden aber weiter die Sache im Auge behalten und Ihre Bestellungen als Vorab-Reservierungen annehmen.
Sobald sich eine Möglichkeit ergibt, werden wir Sie umgehend benachrichtigen.
Bitte haben Sie allerdings Verständniss, dass wir für eine weitere Produktion keine Garantie übernehmen können.



Hier die neue Musterjoppe

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Das Backoffice (Büro) der Stiftung, unsere SDE-Verwaltung UG
Hier wird gearbeitet (meistens)

02.07.2012 Endlich ist das Waschzeug im Büro der SDE-Stiftung angekommen. Ute (links, die Geschäftsführerin der UG) und Jutta (rechts) haben eine Nachtschicht eingelegt. Nur so können wir sicher stellen, daß die von vielen Eisenbahnkollegen lang ersehnte Lieferung auch zeitnah bei den Bestellern ankommt. Außerdem muß das Büro möglichst bald wieder als solches nutzbar sein. Schließlich sind die Räumlichkeiten ja auch nur von der Balzer-Finanzplanung zur Verfügung gestellt.
Trotz der schweißtreibenden Arbeit kommt der Spaß bei den Stiftungsmitarbeiterinnen nicht zu kurz. Unsere Arbeit macht Spaß!


Heizer auf einer unbekannten Schnellzuglok. (1935)
Foto: RVM / Aus dem Bildarchiv der Eisenbahnstiftung Joachim Schmidt


Nach unseren Recherchen ist die schwarze Arbeitskleidung der Eisenbahner erstmalig in der Dienstkleidungsordnung DV 110 von 1924 zu finden. Die als Waschjoppe und Waschhose bezeichneten Teile sind in allen Ausgaben dieser Dienstvorschrift bis 1978 bei der Deutschen Bundesbahn in schwarz zu finden und noch in der Ausgabe vom November 1990 in der Farbe blau erwähnt. Von der Deutschen Reichsbahn der DDR fehlen uns leider Angaben. Wir gehen davon aus, das die alte Kleidung hier aufgetragen und dann schon früh durch den "Blaumann" ersetzt wurde.

Somit ist diese Arbeitskleidung der Betriebs- und Werkstättenpersonale die "Uniform" der Eisenbahn, die am längsten und weitesten verbreitet war und damit für alle traditionsbewußten Museumseisenbahnen ein Muß für ihre Mitarbeiter!

Vielen Dank an Steffen Seitz für die Recherchen!


Liebe Eisenbahnfreunde und Museumseisenbahner,

Die traditionellen schwarzen Arbeitsanzüge für Lokpersonale im Fischgrätmuster gibt es schon seit ca. zwanzig Jahren nicht mehr und die verbliebenen Restbestände sind fast aufgebraucht.


Nun ist es uns gelungen eine Weber- und Schneiderei zu finden, die exklusiv für uns Eisenbahnfreunde diese bewährten "Schwarzmänner" wieder herstellen möchte.
Das Waschzeug wird in guter Stoffqualität mit dem traditionellen Fischgrätmuster speziell für uns angefertigt. Eine Musterjoppe habe wir bereits im Dampflokdienst getestet!


Bitte nutzen Sie die online-Bestellung, um Jacken und Hosen in Ihrer Größe zu bestellen. Wenn genügend Nachbestellungen vorliegen, werden wir neuen Stoff bestellen!
- Alle Besteller werden per email informiert!

Die weitere Abwicklung erfolgt aus rechtlichen Gründen über die SDE-Verwaltung UG.

aktueller Stand:
Auslieferung der gesamten Produktion wurde uns für den 02.07.12 avisiert!
12-06 Die Musterjacke hat den Einsatz auf und unter der Dampflok 52 4867 bei den Bahnwelttagen in Kranichstein hervorragend überstanden. Die Produktion der Jacken wurde in Auftrag gegeben. Wir erwarten die Auslieferung nun Ende Monat Juni.
12-05 Die Musterjacke kommt - danach erfolgt die Produktion
12-04 Der Stoff ist fertig und wird an die Schneiderei geliefert - ein Musterstreifen liegt uns vor
12-03 Der Stoff wird gewebt. Ein Musteranzug erwarten wir Mitte April
12-02 Der Stoff wurde Ende Februar bestellt. Die Produktion der ersten Anzüge für Heizer und Lokführer ist nun ab Mitte März 2012 vorgesehen
12-01 Die Mindestabnahmemenge haben wir erreicht. Leider mußten wir eine neue Schneiderei suchen, womit sich der Preis für die Teile um ca. 3,- erhöht hat.

Sollten Überschüsse aus dem Verkauf der Anzüge entstehen, kommen diese unserer Stiftung SDE zu Gute!



Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Im Stiftungsbüro, Telefon 06028/ 99 99 574 - in der Regel Dienstag und Freitag vormittags


l.Änderungen: 20.06.14/rb, 25.10.13/rb, 22.03.12/rb, 09.03.12/rb, 30.01.12/rb 25.08.11/rb 17.08.11/ jsp+rb, Seite erstellt: 17.08.11 Jutta Spatz