Dieter-Junker-Preis

Dieter Junker, wie ihn viele Eisenbahnfreunde kannten
Dieter Junker im Jahre 2010


In der Eisenbahnszene war er bekannt, als eine Person, die bevorzugt in Trachtenkleidung auftrat, als sehr umgänglicher und freundlicher Eisenbahnfreund, der seine zahlreichen Reisen stets ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternahm.

Diese Fahrten waren ein wichtiger Teil seines Lebensinhaltes. Dabei entstanden unter anderem unzählige Farbdias, die das Verkehrswesen vergangener Jahre dokumentieren. Viel zu früh hat uns Dieter Junker im September 2011 nach schwerer Krankheit verlassen. Es war sein letzter Wille, dass sein Vermächtnis weiter dort wirken soll, wofür er immer gelebt hat. Für den Erhalt unsere alten Eisenbahnen.

So hat er sein Vermögen der SDE vermacht, um jährlich ein Förderpreis an diejenigen zu vergeben, die sich dieser Aufgabe in besonderer Weise verdient gemacht haben.

Sein Herz schlug immer für die historischen Fahrzeuge. Dabei war er bei seinen Exkursionen nicht nur auf die Haupt- und Nebenbahnen beschränkt, sondern ihn interessierten besonders auch die vielen Klein- und Straßenbahnen.
Mit seinem letzten Willen hat er verfügt, dass sein Vermächtnis auch weiter zur Unterstützung des dauerhaften Erhaltes dieser, unserer historischen Eisen- und Straßenbahnen zur Verfügung steht.

Der Dieter-Junker-Preis wird seit 2013 alle zwei Jahre verliehen
Gefördert werden gemäß den Statuen der Stiftung mit diesem Preis
• Objekte aus dem Bereich Nahverkehr und Nebenbahnen.
• Mit diesem Preis können auch Fahrzeuge ausgezeichnet werden.
• Auch für diesen Preis können Vorschläge für Preisträger gemacht werden.
• Die Preisträger müssen bzgl. Gemeinnützigkeit etc. die gleichen
Kriterien erfüllen wie für den Preis der SDE.

Bereits verliehene Preise der Stiftung

Dieter-Junker-Preis
2015 - Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V.
2013 - Interessengemeinschaft Nahverkehr Rhein-Neckar e. V. - Tw44 der ehem. HSB

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